Peter Schmersal
Amor der Honigdieb und ich
20. Januar bis 8. April 2018
Eröffnung am Freitag, 19. Januar, 18.30 Uhr




…..es dreht sich doch darum, ein glaubhaftes Bild des zeitgenössischen Menschen in der Welt zu machen....



Seit sich meine Neugier in die Kunst vertieft, beschäftigt mich die Umsetzung des
Sichtbaren in Malerei, wandeln sich mein Denken und Tun darüber.
Deren Wechselwirkung ist voller unerwarteter Richtungen. Ohne überhaupt genau
sagen zu können, was Kunst ausmacht und ist, erkennst du sie und findest Wege,
sie in zeitgemäßen Bezug zu setzen.

Was bedeutet es zu abstrahieren?,
wo doch selbst das kargste und keimfreieste Zeichen eine seelische Disposition hat.
Natürlich fragst du dich das nicht ständig, du bist den Zufällen ausgeliefert,
und nackte Notwendigkeiten fordern deine Aufmerksamkeit, - und darum geht es -,
dennoch ist da das ständige Hintergrundrauschen – du willst wissen.
Du drehst jedes Blatt rum, versuchst es gar mit Religion und Rausch.
Du findest das Gleichnis, und du findest tausend Möglichkeiten es zu formulieren,
die fast so magisch sind wie die Antwort, die du suchst und nicht kriegst,
das ist dir klar – trotzdem willst du wissen.
Denke ich.